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Finanzglossar

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Bilanz
Gegenüberstellung von Vermögenswerten und Kapital eines Unternehmens zu einem bestimmten Stichtag.

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Capital Employed
Bilanzkennzahl; Gesamtkapital abzüglich kurzfristigem Fremdkapital und liquider Mittel


Cashflow
Geld (Cash)-Überschuss, der aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit heraus erwirtschaftet wird. Dient zur Beurteilung der Innenfinanzierungskraft eines Unternehmens.


CEO
Chief Executive Officer = Vorstandsvorsitzender.


CFO
Chief Financial Officer = Vorstand Finanzen.


Corporate Governance
Eine verantwortliche, auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensleitung und -kontrolle.

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Deutscher Corporate Governance Kodex
Der Kodex enthält Empfehlungen sowie international anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung und ist über die Entsprechenserklärung gemäß § 161 im
Aktiengesetz verankert.


Directors’ Dealings
Meldepflichtige Aktiengeschäfte von Mitgliedern des Vorstandes bzw. des Aufsichtsrates und deren Partner bzw. Verwandte. Geregelt im § 15a Wertpapierhandelsgesetz.


Downpayment
Anzahlung auf die vereinbarte Lieferung von Produkten, die bei deren späteren Bezug in Form einer Kaufpreisreduzierung angerechnet wird.


D&O-Versicherung
Die Directors and Officers-Versicherung sichert das Haftungsrisiko der Vorstände, Aufsichtsräte und Geschäftsführer ab.

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EBIT
Earnings before Interests and Taxes = Gewinn vor Zinsen und Steuern.


EBITDA
Earnings before Interests, Taxes, Depreciation and Amortisation = Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte.


EBT
Earnings before Taxes = Ergebnis vor Steuern

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Fair-Value-Bewertung
Bewertung von Finanzinstrumenten; der Fair Value ist der Betrag, zu dem Finanzinstrumente zu fairen Bedingungen verkauft oder gekauft werden können. Zur Bewertung werden entweder Marktpreise (z.B. Börsenkurse) oder wenn diese fehlen Bewertungsmodelle herangezogen.


Free Cashflow
Operativer Cashflow nach Abzug der Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen.


Free Float
Anzahl der Aktien eines Emittenten am gesamten Aktienkapital, die nicht in Festbesitz stehen.


Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
Zeitabschnittsbezogene Gegenüberstellung von Erträgen und Aufwendungen eines Unternehmens.


Grundkapital
Summe der Nennwerte aller ausgegebenen Aktien des Unternehmens.

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Immaterielle Vermögenswerte
Die immateriellen Vermögenswerte (intangible assets) beinhalten Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Patente, Lizenzen, Firmenwerte usw.


Impairment Test
Werthaltigkeitsprüfung, bei dem der Buchwert eines Vermögensgegenstands mit seinem Fair Value verglichen wird. Für den Fall, dass der Fair Value den Buchwert unterschreitet, ist eine außerplanmäßige Wertminderung (Impairment) auf den Vermögensgegenstand vorzunehmen. Von besonderer Bedeutung für Firmenwerte (Goodwill), die seit dem 1. Januar 2002 nicht mehr planmäßig abgeschrieben werden und mindestens einmal jährlich einem solchen Impairment Test zu unterziehen sind.


International Financial Reporting Standards (IFRS)
Sammlung von Standards und Interpretationen, in denen die Regeln zur externen Berichterstattung von kapitalmarktnotierten Unternehmen aufgeführt sind.


IPO
Initial Public Offering. Erstmaliger Börsengang eines Unternehmens.

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Joint Venture
Wirtschaftliche Kooperation von Unternehmen mit dem Zweck der besseren Nutzung von Know-how und Ressourcen.

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Kapitalflussrechnung
Cashflow Statement – Dient zur Ermittlung und Darstellung des Zahlungsmittelflusses, den ein Unternehmen in einem Geschäftsjahr aus laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit erwirtschaftet oder verbraucht hat.


Kapitalkosten
Kapitalkosten für das eingesetzte Kapital werden als gewichteter Durchschnitt der Eigen- und Fremdkapitalkosten ermittelt (Weighted Average Cost of Capital – WACC). Die Eigenkapitalkosten entsprechen der Rendite, die Anleger bei einer Investition in Aktien erwarten. Die Fremdkapitalkosten orientieren sich an den Marktkonditionen für Kredite und Anleihen. In den Fremdkapitalkosten wird berücksichtigt, dass Fremdkapitalzinsen steuerlich abzugsfähig sind (tax shield).

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Latente Steuern
Zukünftig zu zahlende oder zu erhaltende Ertragssteuern, die aus unterschiedlichen Wertansätzen zwischen Steuer- und Handelsbilanz resultieren. Sie stellen zum Zeitpunkt der Bilanzierung noch keine tatsächlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber Finanzämtern dar.


Liquiditätsrisiko
Risiko, den gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht zeitgerecht bzw. nicht in voller Höhe nachkommen zu können.

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Marktkapitalisierung
Börsenkurs mal Anzahl der Aktien einer Aktiengesellschaft.

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PPVX
Photon-Photovoltaik-Aktien-Index.


Prime Standard
Listing-Segment der Frankfurter Wertpapierbörse für Unternehmen, die besonders hohe internationale Transparenzstandards erfüllen.

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Risikomanagement
Vorgehensweise zur Identifikation, Bewertung und Vermeidung/ Verminderung von Risiken bzw. zur Ergreifung von entsprechenden Maßnahmen.


Roadshows
Präsentation des Unternehmens vor Investoren bzw. Analysten vor Ort.


ROCE (Return on Capital Employed)
Rentabilitätskennzahl; operatives Ergebnis im Verhältnis zum durchschnittlichen Capital Employed

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Wandelanleihe
Der Inhaber einer Wandelschuldverschreibung (engl. convertible bond) kann diese während der Laufzeit der Anleihe zu einem vorher festgelegten Verhältnis in Aktien umwandeln.

 
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