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2. Beiratssitzung für das Projekt RESOLAR
Beginn Datum
11.03.10
Beginn Uhrzeit
09:00 Uhr
Ende
11.03.10, 16:00 Uhr

Die Solarenergie boomt und immer mehr Anlagen werden auf Dächern und in der Landschaft  installiert. Aber wer entsorgt oder verwertet eigentlich die Module nach Ablauf ihrer Haltbarkeit und Stromerzeugungskapazität von 20 bis 30 Jahren? Derzeit fallen jährlich ca. 4.000 Tonnen Solarmodul-Abfall an, 2020 rechnet man bereits mit 35.000 Tonnen. Es gibt in Deutschland zwar inzwischen zwei Recyclinganlagen für Solarmodule, der größte Teil der Altmodule wird aber minderwertig verwertet oder beseitigt. Ein schlüssiges Gesamtkonzept für ein umfassendes Solarmodul-Recycling fehlt bislang.

Um Glas, Aluminium oder Silizium wieder in den Rohstoff-Kreislauf zu bringen, ist von dem Unternehmen Hellmann Process Management (HPM) aus Osnabrück das Projekt Resolar ins Leben gerufen worden. Gemeinsam mit der Technischen Uni Darmstadt und der Kummer Umweltkommunikation GmbH aus Bad Honnef soll ein Rücknahmesystem entwickelt werden. In Modellregionen wollen die Projektpartner dann testen, wie die Erfassung, Sammlung, der Transport und die Verwertung verbrauchter Module am Effizientesten zu handhaben sind. Das Projekt wird dabei von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

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