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Solarpark Griesheim

Der Solarpark Griesheim zählt zu den größten Solarstrom produzierenden Freiflächenanlagen in Deutschland.

Die Anlage

Solarstromkraftwerk mit insgesamt 2,5 Megawatt peak.
Eingesetzt werden 16.130 Solarstrommodule von IBC-Solar mit einer Gesamtleistung von 2,5 MWp montiert auf einem speziell für große Freiflächenanlagen entwickeltem Bodengestell der Firma Schletter.

Die Umwandlung des Stroms in Wechselstrom und die direkte Einspeisung in das Mittelspannungsnetz erfolgt über Wechselrichter von Siemens.

Die Abnahme des erzeugten Stroms erfolgt durch die HSE Südhessische Energie AG auf Basis der gesetzlichen Mindestpreisgarantie für 20 Jahre nach dem deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Nach Baubeginn im Frühjahr 2007 erfolgte die Fertigstellung des Solarparks im Spätsommer und der Verkauf an die Eurovoltaic plc, London im September 2007.

Fotovoltaikmodule

Eingesetzt werden insgesamt 16.130 Solarstrommodule der IBC Solar AG mit jeweils mindestens durchschnittlich 155 Wp Leistung.

Die Module enthalten aufgrund der zurzeit vorherrschenden, extrem schwierigen Marktsituation bei der Beschaffung von Siliziumwafern sowohl poly- als auch monokristalline Solarzellen. Die Zellen sind im Modul verschaltet und in EVA (Ethylen-Vinyl-Acetat) eingebettet. Die Vorderseite ist ein 4mm starkes Solarglas, die Rückseitenfolie besteht aus einem Tedlar-Verbund der die eingebetteten Solarzellen dauerhaft vor Umwelteinflüssen schützt. Der Anschluss erfolgt über eine rückseitige Dose mittels MC-Steckern.

Die Solarstrommodule sind zertifiziert in Schutzklasse II bis zu einer Systemspannung von 1000V und erfüllen den internationalen Standard nach IEC 61215.

Die Module werden mit langzeitstabilem Solarkabel mittels Generatoranschlusskästen untereinander verschaltet.

Aufständerungssystem

Die Aufständerung der Fotovoltaikmodule erfolgte auf einer speziell für den Standort entwickelten Konstruktion aus Stahlpfosten und Aluminiumträgern. Die Grundpfosten aus verzinktem Stahl wurden unter Beachtung der statischen Anforderungen ca. 190 cm tief in den Boden gerammt. Um selbst Windlasten von bis zu 160 Stundenkilometern standzuhalten wurden die 2.905 Stahlstützen untereinander mit speziellen Aluminiumträgern verschraubt. Die Fotovoltaikmodule werden in einem Winkel von 30° mit einem bewährten Modulbefestigungssystem aus Aluminiumschienen und dazu passenden Modulklemmen der Firma Schletter auf den Tragegestellen befestigt.

Die Modultragegestelleinheiten sind auf der Fläche in Reihen mit je fünf Meter Abstand aufgestellt um eine gegenseitige Verschattung auszuschließen und exakt nach Süden ausgerichtet. Die vordere Modulkante wird mindestens 0,60 Meter über dem Boden liegen, um Verschmutzung durch Spritzwasser oder Verschattung durch den Bewuchs zu vermeiden.

 
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